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Eine ägyptische Halskette mit breitem Kragen und Blumenmotiv, Amarna-Zeit, ca. 1352–1336 v. Chr.
Eine ägyptische Halskette mit breitem Kragen und Blumenmotiv, Amarna-Zeit, ca. 1352–1336 v. Chr.
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Im Neuen Reich waren breite Halsbänder die am häufigsten getragenen Schmuckstücke unter den Königen und der Elite des alten Ägypten. Dieses breite Fayencehalsband mit feinen floralen Elementen ist eine haltbare Version der kunstvollen, vergänglichen Blumenhalsbänder, die von Bankettgästen getragen wurden. Die Perlen in diesem Beispiel wurden einzeln in Formen hergestellt und zeigen eine Reihe weißer Lotusblütenblätter mit gelben und blauen Spitzen, eine Reihe roter Datteln mit gelben Spitzen und eine Reihe gelber Alraunfrüchte. Diese Reihen sind durch Stränge kleiner Ringperlen verbunden. Die Reihen enden in dreieckigen Fayence-Enden, in die blaue Lotusblüten eingraviert sind.
Es ist durchaus möglich, dass die Schmuckelemente mit den Abbildungen von Früchten und Blumen eine amulette Bedeutung hatten, da alle wachsenden Pflanzen von Natur aus ein Symbol für neues Leben sind und sich manche Blumen tatsächlich jeden Morgen öffnen, was die Idee der Auferstehung bestätigt.
Literatur: Weitere Erläuterungen finden sich in C. Andrews, Ancient Egyptian Jewellery, London, 1990, S. 122-3, Abb. 105 (ein breites Halsband mit ähnlichen Mandragora-Früchten, gefunden in El-Amarna). Im Metropolitan Museum of Art, New York, befindet sich außerdem ein Halsband mit ähnlichen Dattel- und Lotosblütenperlen: Acc.-Nr. 40.2.5.
Echnaton und Nofretete werden häufig mit Bretterkragen dieser Art dargestellt. So zeigt die Berliner Büste der Nofretete die Königin mit einem breiten Kragen mit Alraunfrüchten: vgl. D. Wildung (et. al.), Ägyptisches Museum und Papyrussammlung, Berlin, Berlin, 2010, S. 106-7, Abb. 56. Das ebenfalls in Berlin befindliche kleine bemalte Relief zeigt den König und die Königin mit aufwendigen floralen polychromen Kragen dieser Art: op. cit., S. 102-3, Abb. 52-3.
Zustand: Ein Terminal wurde aus ästhetischen Gründen fachmännisch vom Originalterminal kopiert, einige Ringperlen wurden wieder an die Hauptperlenelemente angebracht. Fachmännisch neu gefädelt und insgesamt in ausgezeichnetem Zustand. Ein hervorragendes Stück!
Abmessungen: Länge: 8 3/4 Zoll (22,25 cm), Breite: 8 1/4 Zoll (21 cm)
Herkunft: Goddard und Josephine Cook DuBois, New York, erworben in Ägypten zwischen 1900 und 1907, ausgestellt im Metropolitan Museum 1920–1940, Boston Fine Art 1945–1960, Museum of Man CA 1968 #M111 (Teil) und in der Privatsammlung Foxwell (UK), erworben zwischen 1930 und 1950.
Es ist durchaus möglich, dass die Schmuckelemente mit den Abbildungen von Früchten und Blumen eine amulette Bedeutung hatten, da alle wachsenden Pflanzen von Natur aus ein Symbol für neues Leben sind und sich manche Blumen tatsächlich jeden Morgen öffnen, was die Idee der Auferstehung bestätigt.
Literatur: Weitere Erläuterungen finden sich in C. Andrews, Ancient Egyptian Jewellery, London, 1990, S. 122-3, Abb. 105 (ein breites Halsband mit ähnlichen Mandragora-Früchten, gefunden in El-Amarna). Im Metropolitan Museum of Art, New York, befindet sich außerdem ein Halsband mit ähnlichen Dattel- und Lotosblütenperlen: Acc.-Nr. 40.2.5.
Echnaton und Nofretete werden häufig mit Bretterkragen dieser Art dargestellt. So zeigt die Berliner Büste der Nofretete die Königin mit einem breiten Kragen mit Alraunfrüchten: vgl. D. Wildung (et. al.), Ägyptisches Museum und Papyrussammlung, Berlin, Berlin, 2010, S. 106-7, Abb. 56. Das ebenfalls in Berlin befindliche kleine bemalte Relief zeigt den König und die Königin mit aufwendigen floralen polychromen Kragen dieser Art: op. cit., S. 102-3, Abb. 52-3.
Zustand: Ein Terminal wurde aus ästhetischen Gründen fachmännisch vom Originalterminal kopiert, einige Ringperlen wurden wieder an die Hauptperlenelemente angebracht. Fachmännisch neu gefädelt und insgesamt in ausgezeichnetem Zustand. Ein hervorragendes Stück!
Abmessungen: Länge: 8 3/4 Zoll (22,25 cm), Breite: 8 1/4 Zoll (21 cm)
Herkunft: Goddard und Josephine Cook DuBois, New York, erworben in Ägypten zwischen 1900 und 1907, ausgestellt im Metropolitan Museum 1920–1940, Boston Fine Art 1945–1960, Museum of Man CA 1968 #M111 (Teil) und in der Privatsammlung Foxwell (UK), erworben zwischen 1930 und 1950.
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